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Kompliziert können viele – Einfachheit heißt der Zauberspruch

Viele Gründer im Gastro-Bereich denken viel zu kompliziert. Die künftigen Gäste und Kunden werden dadurch direkt überfahren.

In der Kürze liegt die Würze.

Speisekarten sollten lieber kurz und authentisch sein. Es bringt dem Gastro-Gründer nichts, wenn er versucht mit seinem Angebot jedem Rockzipfel hinterherzulaufen. Speisekarten in Form von Schnitzelparaden auf 32 Seiten oder Spezialitäten aus aller Welt sind nicht mehr Stand der Technik. Der Gemischtwarenladen oder Wühltisch sind heute ein no-go bei gastronomischen Erfolgskonzepten.


Klare Kante zeigen.

Eindeutige und klare Konzeptionen machen es für den zukünftigen Gast schon die Entscheidung auf dem heimischen Sofa leichter, wenn er die Internet-Suchmaschine nach einem geeigneten Gastronomie-Erlebnis bedient. Wenn er beim Blick in die Online-Speisekarte den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, wird das Gastro-Konzept zum Einerlei ohne Alleinstellungsmerkmal. Eine kleine Speise- und/oder Getränkekarte hingegen führt dazu, dass der Gast klare Kante sieht und sich dank eines festen Konzeptes damit leichter identifizieren kann. So kann er auch davon ausgehen, dass er ein gutes Preis-Leistungsverhältnis in dem Gastronomiebetrieb erhält.


Die Frische macht's

Dank einer klar definierten Speisekarte wird der Gast das berechtigte Gefühl haben, dass die Speisen auf seinem Teller frisch sind. Ein klar definiertes Sortiment lässt kurze Produktionswege und –zeiten auf den Teller oder in das Glas erwarten. Fertigprodukte kann sich der Gast nämlich auch am heimischen Herd aufwärmen.


Auf den Punkt kommen

Auch macht sich ein Storytelling bei wenigen Produkten auf der Karte sehr viel günstiger aus. Es wird sich nicht in Belanglosigkeiten oder tiefgründigen, langatmigen Geschichten verzweigt, sondern ein schnelles, sauberes Bild vermittelt.


Erwartungen erfüllen

Wenn dieses Bild auch beim Besuch im Gastronomiebetrieb dem Gast vermittelt wird, dann wird daraus eine runde Sache. Werden die erzeugten Erwartungen dann noch beim servierten Produkt nicht enttäuscht und bestenfalls noch übertroffen, ist der erste Schritt auf dem Weg zum Stammkunden gemacht.


Einfach und authentisch

Die besagte Einfachheit sollte natürlich trendsicher umgesetzt werden. Aber es gehört sich nicht, jedem Trend hinterherzulaufen oder nur zu kopieren, was andere schon machen. So erreicht man keine Alleinstellung auf dem Markt und droht mit seinem Konzept auswechselbar zu werden. Insoweit sollten Trends zwar ergründet, aber auf das Wesentliche reduziert werden. Jeder Gastro-Gründer ist gut beraten authentisch zu sein und zu bleiben. Es macht keinen Sinn alles in Kürze erreichen zu wollen, denn gut Ding will auch Weile haben. Schon gar nicht sollte man auf jeden neuen Trend aufspringen und sich dann im Einerlei verlieren.



Autor und Kontakt:

Mathias Johnen

-stellvertretender Geschäftsführer-

DEHOGA Nordrhein e.V.

Hohenzollernring 21- 23

50672 Köln

E-Mail: johnen@dehoga-nr.de

Internet: www.dehoga-nr.de

Tel: 0221 9215800

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