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Der Weg ist das Ziel! Tipps für Deinen Businessplan

Von der Geschäftsidee bis zum fertigen, erfolgversprechenden Geschäftskonzept kann es ein langer Prozess sein. Die Erstellung des Businessplans ist nichts anderes als der Fahrplan von der Idee zum Erfolgskonzept, das auch andere überzeugt.

Bei der Erstellung des Businessplans haben die folgenden Tipps aus dem NUK-Handbuch schon vielen Gründern geholfen:



1. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Also erwarte nicht, dass Du Deinen Businessplan in einem Wurf schreibst. Überstürze nichts. Ein detaillierter Businessplan ist zeitaufwendig. Du benötigst ausreichend Zeit für sorgfältige Recherche und fundierte Informationen.

2. In der Kürze liegt die Würze!

Es geht hier um Dein Geschäftsmodell. Auch Fachfremde müssen verstehen, was das besondere an dem ist, was Du anbietest, ohne dass sie sich durch seitenlange wissenschaftliche Ausführungen arbeiten müssen.

3. Ein Businessplan ist kein Werbeprospekt!

Die Sprache sollte überzeugen, aber nicht werbend sein. Ein Businessplan sollte so geschrieben sein, dass er auch für Fachfremde verständlich ist. Wenn Lieschen Müller Dein Konzept nachvollziehen kann, bist Du auf dem richtigen Weg.

4. Hol Dir frühzeitig Unterstützung!

Du kannst nicht schon jetzt auf allen Gebieten Fachkompetenz haben. Hol Dir Unterstützung bei Dir fremden Themen, z.B. auf den kostenfreien Veranstaltungen Meet a coach | NUK-Meetup.

5. Bitte Deine Kunden um ein Feedback!

Wer weiß am besten, was er kaufen würde? Dein zukünftiger Kunde! Geh deswegen so früh wie möglich los und hol Dir ein direktes Feedback von Deinen Kunden. So stellst Du sicher, dass Du nicht an Deinen Kunden vorbei planst.

6. Lerne Deine Zielgruppe kennen!

Ein häufiger Fehler bei den Planungen, ist die Adressierung an die falsche Zielgruppe. Wer braucht Dein Produkt/ Deine Dienstleistung? Sind diejenigen, die das Produkt nutzen auch diejenigen, die dafür bezahlen (z.B. Kinder nutzen das Spielzeug/ Eltern zahlen).

7. Behaupte nie, Du hast keine Konkurrenz!

Selbst wenn Du bisher nicht dagewesene Reisen zum Mond anbietest. Bisher ist Deine Zielgruppe auch gereist. Nur eben nicht zum Mond.

8. Weniger ist mehr!

Nicht jede berufliche Erfahrung des Gründerteams/ der Schlüsselpersonen gehört in den Businessplan. Es zählen die Erfahrungen und Qualifikationen, die Dich als Gründer befähigen, ein Unternehmen aufzubauen und zu leiten. Teamgründer sollten genau überlegen, wer welche Bereiche künftig verantworten wird.

9. Investoren verschenken kein Geld!

Bevor Du losgehst und versuchst, Investoren zu finden, mach Dir Gedanken, was überhaupt zu Deiner Unternehmensform und zu Deinen strategischen Planungen passt. Keiner verschenkt Geld sondern will eine dementsprechende Gegenleistung: Anteile, Mitspracherechte, Zinsen, u.v.m. Daher ist es wichtig einen Partner zu wählen, der zu Deinen Unternehmenszielen passt.

10. Bleib realistisch!

Achte darauf, dass die von Dir geplanten Zahlen realistisch sind. Kannst Du mit dem geplanten Input (Personal/ Ressourcen) die Mengen produzieren, um den geplanten Umsatz und ergo Marktanteil zu erreichen? Achte vor allem darauf, dass sich die Annahmen, die Du triffst, in allen Planungsbereichen wieder finden und auch für andere nachvollziehbar sind.

11. Kein Plan ist in Stein gemeißelt!

Der Businessplan ist nicht statisch, sondern sollte sich genauso verändern, wie sich Dein Geschäftsmodell entwickelt. Am Besten fährst Du, wenn Du Planungsmethoden verbindest, z.B. eine Businessmodel Canvas für die grafische Darstellung Deines Geschäftskonzeptes nutzt.

12. Zum Nachschlagen!

Nimm das NUK-Handbuch zur Hand und orientiere Dich inhaltlich an den Leitfragen, damit Du Dir über alle wichtigen Themen Gedanken machst.


Kontakt:

E-Mail: info@gehnukfragen.de

Telefon: 0221-22673333

Web: www.gehnukfragen.de

Facebook: @gehNUKfragen

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