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DAS GRÜNDERDARLEHEN: Netz und doppelter Boden für die Finanzierung

Aktualisiert: Jan 15

Nahezu jeder Gründer kann öffentliche Fördermittel nutzen. Das klassische Gründerdarlehen ist dabei immer noch eine gute Wahl.


Crowdinvesting oder Gründerdarlehen

Viele Gründer beschäftigen sich mit Crowdinvesting als eine Art der Beteiligungsfinanzierung. Tatsächlich werden aber nur sehr wenige Startups darüber finanziert. Nach wie vor ist das klassische Gründerdarlehen stark gefragt.


Vorteile der klassischen Variante

Beim Gründerdarlehen behält der Gründer seine unternehmerische Selbständigkeit. Bei einer Beteiligungsfinanzierung gibt er Teil seines Unternehmens ab – und damit auch die Erträge. Auch wie sich ein Unternehmen entwickeln soll, bestimmen dann die Investoren mit. Ändern sich die Pläne oder Marktbedingungen – was oft vorkommt – kann dies zu Konflikten führen und eine Neuausrichtung erschweren. Außerdem entlassen Investoren die Gründer selten aus der Haftung. Meist wird nicht zu 100 % Kapital in das Unternehmen gegeben. Daher geht auch hier kein Weg an Fremdkapital vorbei.


Wenig Eigenkapital – trotzdem starten

Gründungsfinanzierungen bis 100.000 EUR pro Gesellschafter lassen sich auch ohne Eigenkapital darstellen. Wird mehr Geld benötigt, kann auch das KfW-Förderprogramm "Kapital für Gründung" genutzt werden. Hierbei müssen 15 Prozent Eigenkapital vom Gründer eingebracht werden, die über das Programm um 30 Prozent aufgestockt werden. Jeder Gründer ist gut beraten, wenn er mit seinem Finanzpartner versucht die öffentlichen Mittel optimal auszuschöpfen. Und: Nahezu jeder Gründer erhält sie auch.


Viele Programme für Gründer

Bei der Vielzahl der öffentlichen Förderprogramme kann ein Gründer schnell den Überblick verlieren. Umso wichtiger ist die Auswahl eines Finanzierungspartners, der das gesamte Spektrum staatlicher Unterstüzungsprogramme kennt und diese für den Gründer in eine strukturierte Finanzierung individuell einbinden kann.

Die Betonung liegt auf Partner. Denn als Gründer braucht man auch jemanden, der bereit ist mit einem durch dick und dünn zu gehen und einen eng begleitet. Nur so kann die Finanzierungseite einer Gründung feinjustiert werden und auf die Unternehmensplanung und den speziellen Finanzierungsbedarf abgestellt werden.


Gute Vorbereitung ist die halbe Finanzierungszusage

Wer sich um eine Finanzierung bemüht, sollte en schlüssiges Konzept haben. Das Marktumfeld, die Wettbewerber und die kaufmännischen Zahlen sollten bekannt und belegbar sein. Zudem sollte jeder Gründer seine Geschäftsidee auch perspektivisch weiterentwickeln können. Wenn man dies dann noch in einem Businessplan dokumentiert hat, ist man optimal vorbereitet. Einschlägige Webinare, Workshops und Beratungstage bei einem typischen und regional verankerten Gründungsfinanzierer können bei der Vorbereitung eine wichtige Unterstützung sein.



Autor:

Erik Bastians

Gründungsberater

Dipl. Kaufmann/Vertriebdirektor

Sparkasse KölnBonn, GründerCenter Köln


Kontakt:

E-Mail: erik.bastians@sparkasse-koelnbonn.de

Büro: 0221/226-97643

Web: www.sparkasse-koelnbonn.de

Facebook: @gruendercenterkoeln

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